Ricarda Haaser gibt nach schwerem Super-G-Sturz und Operation Einblick aus dem Krankenhaus
Wien (Österreich) – Wie steht es um Ricarda Haaser (32) nach ihrem schweren Sturz im Weltcup-Super-G? Die österreichische Skirennläuferin meldete sich aus der Klinik zu Wort.
Am vergangenen Sonntag veröffentlichte sie auf Instagram ein Update zu ihrem Gesundheitszustand und berichtete dabei offen über die schmerzhaften Einzelheiten.
„Mein Bein ist jetzt mit mehreren Schrauben und einer Platte stabilisiert, um die bestmöglichen Voraussetzungen für eine vollständige Heilung zu schaffen“, schrieb sie. Dazu teilte sie ein Selfie aus dem Krankenhaus sowie ein Video ihres operierten linken Beins.
Abschließend bedankte sich Haaser für die Unterstützung: „Vielen Dank an alle, die mir Nachrichten geschickt haben – ich arbeite mich nach und nach durch sie durch. Ein großes Dankeschön geht außerdem an meine großartigen Freunde, meine Familie und mein Team, die mich in dieser wirklich schwierigen Zeit besucht und unterstützt haben“, so die ÖSV-Athletin.
„Ein besonderes Dankeschön gilt auch den Ärzten, die mich wieder zusammengesetzt haben.“
Sechs Tage zuvor musste die Tirolerin operiert werden, nachdem bei ihr eine Fraktur am Kopf des linken Schienbeins festgestellt worden war.
Die Verletzung zog sich Haaser Ende Februar bei einem Rennen in Soldeu zu: Nach etwa 17 Sekunden im Sprung verlor sie das Gleichgewicht, knickte mit dem linken Knie weg und rutschte den Hang hinunter.
Sie lag mehrere Minuten schmerzgeplagt im Schnee, bevor sie abtransportiert wurde. Damit ist ihre Saison vorzeitig beendet.